Staatsgalerie Prenzlauer Berg

Der Name ist ein klarer Fall von Amtsanmaßung

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„Malen ist für mich wie das Ausladen eines Lasters voller antiker Möbel. Es muß verfrachtet, bewegt werden - sei es noch so empfindlich und könnte Schaden nehmen.
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Sollte diese alte ehrwürdige Dame 'Malerei' tot sein, dann lasst sie ruhen, aber wir sollten uns nicht vom Malen abhalten lassen. ... Male ich ohne an die Malerei zu glauben? Ich weiß nur, dass man die Malerei treten und stoßen muss, sonst droht sie zu verstauben.
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Motive und die Person des Malers sind vielleicht Anfang und Anlass für eine Suchbewegung, die im Bild sichtbar wird. Mir kommt es jedoch darauf an, den Eindruck zu verhindern, dass es eine abschließende und alleingültige Antwort dieser Bewegung gebe; Als wären Vorentwürfe und Skizzen minderwertige Vorstufen eines fertigen Produkts, das am Ende steht. Alles ist gleichberechtigter Teil der Entwicklung der Frage: Was ist Malerei? Was ist ein Bild?
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Ich möchte mit meinen Bildern keine Geschichte erzählen. Ich male. Eines Tages sage ich euch warum."
Stephan Guillais über seine Arbeit

Stephan Guillais stellte bisher in Frankreich, Italien, Spanien, Argentinien und in Deutschland aus.